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Ersatzteile Autofahrer folgen der Werkstattempfehlung

Autor: Jakob Schreiner

Wenn es um das einzubauende Ersatzteil geht, hat der Rat der Werkstatt Gewicht. So bestimmt die Werkstatt die Marke und Qualität des Ersatzteils maßgeblich. Eine Beratung diesbezüglich gibt es aber nur für ein Drittel der Autofahrer, wie die aktuelle Trend-Tacho-Studie des Fachmagazins »kfz-betrieb« zeigt.

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Nur jeder dritte Kunde wird in Werkstätten zu Ersatzteilen beraten.
Nur jeder dritte Kunde wird in Werkstätten zu Ersatzteilen beraten.
(Bild: Promotor)

90 Prozent der Autofahrer folgen bei der Wahl der einzubauenden Ersatzteile dem Rat ihrer Werkstatt. Ebenso viele der Befragten gehen damit einhergehend davon aus, dass ihre Werkstatt ihnen dann auch ein Ersatzteil mit einer entsprechend guten Qualität einbaut, wie die aktuelle Trend-Tacho-Studie „Markenbedeutung & Ersatzteilqualität“ der Sachverständigenorganisation KÜS und der Fachzeitschrift »kfz-betrieb«zeigt.

Trotz dieses hohen Vertrauens in die Werkstattmeinung, gab lediglich ein Drittel der Befragten an, schon einmal bei einem Werkstattaufenthalt zu den verschiedenen Teilequalitäten beraten worden zu sein. Dabei findet eine Befragung in den Vertragswerkstätten noch seltener statt, als in den freien Servicebetrieben. Wie aus früheren Befragungen zum gleichen Thema hervorgeht, nimmt die Beratungsleistung in Sachen Teilequalitäten auch insgesamt ab.

Dabei sind die Autofahrer durchaus qualitäts- und markenbewusst. So entscheiden sich die Autofahrer meist für Teile von den bekannten Fahrzeug- und Teileherstellern, da diese aus ihrer Sicht ein Indikator für Qualitätsprodukte darstellen. Eine reine Orientierung am Preis zu Kosten der Qualität ist eher selten und so würden sich die Autofahrer nur in wenigen Fällen stets für das billigste Produkt entscheiden.

Und der Beratungsbedarf an sich ist durchaus vorhanden. Denn nur etwa ein Drittel der Autofahrer hat bereits im Vorfeld konkrete Vorstellungen davon, welche Marken von Teilen eingebaut werden sollen. Das liegt auch daran, dass die Teilemarke bei den Autofahrern kaum bekannt sind. Am häufigsten wird noch die Marke Bosch genannt.

Hinzu kommt, dass die Mehrheit zwar angibt, dass sie sich bei der Wartung und Reparatur ihres Fahrzeugs nur um das nötigste kümmert. Wenn dann aber repariert wird, wollen rund zwei Drittel auch wissen, was im Einzelnen gemacht wurde. So bestimmt die Werkstatt die Markenwahl wesentlich und definiert für den Kunden die Teilequalität. Dieser Tatsache sollten sich Werkstätten bewusst sein.

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Über den Autor

 Jakob Schreiner

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Redakteur Ressort Service & Technik