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Autoteile Die umsatzstärksten Online-Teileshops

Autor: Jakob Schreiner

Den meisten Umsatz im Endverbrauchergeschäft mit Autoteilen machen wenige Onlinehändler unter sich aus, wie eine Marktanalyse von Speed-4-Trade zeigt. Darunter finden sich auch einige Autohändler wieder.

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(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Der Kuchen des Onlineteile-Handels wird unter wenigen Akteuren aufgeteilt. So sind die fünf größten Online-Shops für Autoteile fast für die Hälfte des Marktumsatzes verantwortlich. Das hat eine Marktanalyse des Analyse- und Softwareunternehmens Speed-4-Trade ergeben, die den Umsatz von 261 der relevantesten B2C-Online-Shops aus dem Aftermarket ermittelt und verglichen hat.

Auffällig dabei: Unter den Top fünf befindet sich kein Shop, der OE-Teile anbietet. Erst bei der Betrachtung der zwanzig umsatzstärksten Teileshops finden sich einige aus dem OE-Teile-Bereich. Mit 26,7 Prozent am gesamten Umsatz erwirtschaften die Plätze sechs bis zwölf nur noch etwa die Hälfte der Top fünf. Auf diesen Plätzen sind auch einige Autohändler zu finden. So beispielsweise der VW- und Audi-Händler Glinicke aus Erfurt mit www.shop.ahw-shop.de auf Platz 14, der Mercedes-Händler Kunzmann aus Aschaffenburg auf Platz 16 oder das BMW-Autohaus Baum aus Bad Neuenahr auf Platz 20.

Insgesamt betrug laut Speed-4-Trade der Umsatz der Teilehändler im Betrachtungszeitraum (Sep. 2018 – Feb. 2019) 106 Millionen Euro. Die verbleibenden 241 Shops haben einen Umsatzanteil von nur noch 27 Prozent. Etwa die Hälfte (47,5 %) der 261 Shops machen weniger als 25.000 Euro Umsatz im Halbjahr.

Da einige Unternehmen mit mehreren Shops in den Top-Positionen vertreten sind oder auch ein starkes Online-B2B-Geschäft betreiben, sagt das Ranking noch nichts über die stärksten Player im Online-Markt aus. Das bedeutet also nicht unbedingt, dass der erstplatzierte Online-Shop somit auch das erfolgreichste Unternehmen am Markt ist.

Aus dem Umsatzranking ausgeschlossen wurden neben B2B-Online-Shops unter anderem auch B2C-Marktplätze wie Ebay oder Amazon oder Shops mit weniger als 30 Prozent deutscher Besucher. Die Umsätze der einzelnen Online-Shops wurden mittels eines Algorithmus als bestmögliche Annäherung berechnet und kann im Einzelfall nach oben oder unten abweichen.

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 Jakob Schreiner

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Redakteur Ressort Service & Technik