IFL

Neuer Geschäftsführer – alter Vorstand

| Autor: Konrad Wenz

Thomas Aukamm ist ab sofort IFL-Geschäftsführer.
Thomas Aukamm ist ab sofort IFL-Geschäftsführer. (Bild: Archiv)

Während der gestrigen Mitgliederversammlung wurde Thomas Aukamm, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik e. V. (ZKF), auch zum Geschäftsführer der Interessengemeinschaft Fahrzeugtechnik und Lackierung e.V. (IFL) berufen. Gleichzeitig wurden der ZKF-Präsident Peter Börner und der ZDK-Vizepräsident in ihren Vorstandsämtern von den IFL-Mitgliedern bestätigt. Die laut Satzung dritte Vorstandsposition konnte – Stand gestern – noch nicht besetzt werden. Den Vorstandsvorsitz übernimmt Peter Börner.

An der Mitgliederversammlung nahm , neben den Vertretern der Karosserieverbände aus der Schweiz und Österreich, den Sachverständigenorganisationen und den Datenlieferanten auch erstmals Dr. Albert Bill, Geschäftsführer der Bundesfachgruppe Fahrzeuglackierer (BFL) als geladener Gast teil. In diesem Zusammenhang unterstrichen IFL-Vorstand, -Geschäftsführung und –Mitglieder die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen den wichtigsten Berufsverbänden ZKF, ZDK und eben auch BFL. „Diese fruchtbare Zusammenarbeit der Berufsgruppen, die in den Mitgliedsbetrieben allgegenwärtig ist, soll in Zukunft nicht nur fortgeführt, sondern intensiviert werden“, erklärte Peter Börner. Das gelte auch für die Sachverständigenorganisationen – zunächst sind hierzu regelmäßige Meetings mit Dekra und den TÜVs geplant.

Stephan Kolodzinski von der IFL unterstrich während seines Berichtes die Nähe zu den Datenlieferanten und den Automobilherstellern. Die wichtigsten Kalkulationssysteme würden inzwischen die sogenannte IFL-Liste „Frei wählbarer Arbeitspositionen“ berücksichtigen. Die Übersichtsliste umfasst derzeit 79 solcher Positionen, die von den Fahrzeugherstellern nicht dokumentiert sind und steht allen Betrieben, Sachverständigen, Rechtsanwälten und Versicherungen zum Download unter www.ifl-ev.de zur Verfügung.

Hintergrund zur Liste

Die im Jahr 2015 erstmalig von der IFL veröffentlichte IFL-Liste „Frei wählbare Arbeitspositionen“ ist seither Hilfsmittel und fester Bestandteil, wenn es um die vollständige Kalkulation von Unfallschäden geht. Sie dient den Werkstätten, Sachverständigen und allen brachen relevanten Organisationen als Ergänzung zur vollständigen und fachgerechten Kalkulation von Unfallschäden.

Durch den schnellen Modellwechsel bei den Fahrzeugherstellern ist es diesen fast unmöglich dem Markt vollständige Reparaturanleitungen und spezielle modellbezogene Informationen zur Verfügung zu stellen, z. B. zu Fahrerassistenzsystemen, lacktechnischen Informationen, Arbeitszeitwerte usw. Dies führt dazu, dass in den Kalkulationssystemen häufig wichtige für die Reparatur notwendige Informationen und die entsprechenden Arbeitspositionen fehlen.

Genau hier setzt die Arbeit der IFL an. Fällt bei einer Kalkulation auf, dass wichtige Positionen fehlen, die für die vollständige, fachgerechte Kalkulation/Reparatur notwendig sind, finden diese Eingang in die IFL-Liste „frei wählbare Arbeitspositionen“. Alle Positionen sind aus den Informationen/Empfehlungen und Anregungen von Karosserie- und Mechatronik-Fachbetrieben, sowie und von Sachverständigen entstanden. Die IFL hat diese Positionen mit Umfasstexten und „zeitlichen“ Empfehlungen ergänzt. Aktuell umfasst die Liste 79 Positionen. Nach wie vor ist und bleibt der Fokus der IFL-Arbeit, die korrekten Arbeitswerte für Fahrzeugreparaturen zu finden.

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