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Würzburger Karosserie- und Schadenstage Praxis live erleben

Redakteur: Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Live-Vorführungen haben beim Würzburger Branchenevent Tradition. Auch in diesem Jahr kann der Teilnehmer dabei zuschauen, wie Arbeiten am Fahrzeug durchgeführt werden. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf der Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen. Aber auch bei der Außenhautreparatur gibt etwas neues.

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Praxis steht bei den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen traditionell auf dem Programm.
Praxis steht bei den Würzburger Karosserie- und Schadenstagen traditionell auf dem Programm.
(Bild: Stefan Bausewein)

Bereits zum elften Mal veranstaltet die Medienmarke »Fahrzeug+Karosserie« die Würzburger Karosserie- und Schadenstage im Vogel Convention Center in Würzburg. Das Event rund um die Karosserieinstandsetzung findet am 11. und 12. September 2020 statt. Die Redaktionen »Fahrzeug+Karosserie« und »kfz-betrieb« haben in Kooperation mit Autorechtaktuell und dem Zentralverband Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) ein informatives Programm aus Fachvorträgen und Livevorführungen zusammengestellt. Unterstützt wird das Branchenevent von den Sponsoren Automechanika, Carbon, DAT und Dekra.

Dabei richtet sich der erste Tag schwerpunktmäßig an Sachverständige, Rechtsanwälte, Versicherungen und Karosserie- und Lackbetriebe. Entsprechend dem Leitthema „Die Werkstatt zwischen Elektromobilität und Fahrerassistenzsystemen – Auswirkungen auf die Unfallschadeninstandsetzung“ werden die rechtlichen Grundlagen sowie deren Auswirkungen auf die Branchenpartner behandelt.

Der zweite Tag ist ein Forum für alle Werkstätten, die Karosserie- und Lackarbeiten anbieten sowie Sachverständige. Hier liegt der Fokus klar auf der Technik. Es ist wichtig, dass Betriebe wissen, welche Anforderungen in Form von Know-how und Equipment auf sie zukommen. TAK-Referent Johannes Müller wird in Würzburg die verschiedenen Ausbildungsstufen bezüglich der E-Mobilität aufzeigen und erläutern, welche Stufe für den K&L-Betrieb notwendig ist. Michael Zierau, Referatsleiter Technik im ZKF, wird aufzeigen welche technische und bauliche Ausstattung ein Betrieb vorhalten muss, wenn er E-Fahrzeuge reparieren will.

Das dies durchaus passieren kann, zeigen die kontinuierlich steigenden Zulassungszahlen der E-Fahrzeuge. Je höher der Bestand an Elektroautos auf unseren Straßen ist, desto eher kann ein solches als Unfallfahrzeug im K&L-Betrieb landen. Darauf sollten sich die Betriebe vorbereiten. Jan Rosenow, Ressortleiter Technik der Redaktionen »Fahrzeug+Karosserie« und »kfz-betrieb« wird erläutern, wie sich der Elektofahrzeugmarkt entwickelt hat und wer alles auf den umkämpften Markt drängt. Darüber hinaus wird er aufzeigen, wie sich die Durchdringung mit Fahrerassistenzsystemen entwickelt hat. Denn auch dies stellt K&L-Betriebe vor neue Herausforderungen – in Ausstattung und Know-how. In Würzburg können sich die Betriebe hierzu einen Überblick verschaffen.

Und schließlich wird Carbon erstmals das neue CBR (Carbon Body Repair) System einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen. Carbon hat in den vergangenen zwei Jahren einen hohen Aufwand betrieben, um nun endlich mit einem fertigen System auftreten zu können. Dabei hat das Unternehmen den Fokus auf schneller und leichter gelegt – man darf gespannt sein.

Ausstellung, Vorträge, Livevorführungen, Catering – für alle Bereiche hat die Vogel Communication Group Hygiene- und Sicherheitskonzepte entwickelt, die die Besucher und Aussteller vor einer Corona-Infektion schützen. Aufgrund der Corona-Hygiene- und Sicherheitsvorschriften stehen nur noch wenige Teilnehmerplätze zur Verfügung. Deshalb gibt es in diesem Jahr auch erstmals das sogenannte hybride Konzept, das auch Menschen, die nicht nach Würzburg kommen können bzw. dürfen, die Möglichkeit eröffnet, sich per Stream zu informieren und auf dem Laufendem zu bleiben. Zur Anmeldung geht es hier!

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