Nachrüst-Abstandssensoren Weniger falsche Alarme

Redakteur: Jan Rosenow

Ultraschall-Abstandssensoren mit vorhersagender Funktion erkennen neben dem Abstand von Radfahrern, Fußgängern und Gegenständen zum Fahrzeug auch deren Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung. Ihr Einbau empfiehlt sich besonders für Fahrzeuge für den Stadtverkehr.

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Der nachrüstbare Datenrekorder von Brigade hilft dabei, bei Unfällen den Hergang zu erklären.
Der nachrüstbare Datenrekorder von Brigade hilft dabei, bei Unfällen den Hergang zu erklären.
(Bild: Brigade)

Jüngste Entwicklungen von Brigade Electronics, einem Anbieter von Sicherheitslösungen für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen, führten zu Ultraschall-Abstandssensoren mit prädiktiver (vorhersagender) Funktion. Diese sammeln auch Daten wie Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung, beispielsweise von Radfahrern. „Anhand dieser Daten wird dann das Kollisionsrisiko ermittelt, was die Wahrscheinlichkeit von falschen Alarmen erheblich reduziert, dadurch den Fahrer weniger stört und das Vertrauen in Warntöne steigert“, so der Anbieter. Seitlich, vorn und hinten am Fahrzeug installiert, sorgen die Sensorsysteme auch als Nachrüstlösung für mehr Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern, indem diese auch dann erkannt werden, wenn sie sich im toten Winkel befinden.

System Bridge: Datenrekorder plus 4G-Netz

Darüber hinaus weist Brigade Electronics auf seine mobilen Datenrekorder hin. Über das 4G-Netz mit dem Flottenmanagement verbunden, erlaubt das Bridge genannte System die Überwachung von Fahrzeugen. Hierzu greift Bridge auf Fahrzeugdaten und auf Bilder von Videokameras zu. „Geofencing-Funktionen lassen erkennen, wann Fahrzeuge bestimmte Bereiche erreichen oder verlassen, und Trigger-Benachrichtigungen informieren umgehend über bestimmte Ereignisse“, erklärt das Unternehmen. Dessen deutsche Dependance ist die Brigade Elektronik GmbH in Neumünster.

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