Über den Status der Verkehrszeichenerkennung sowie des Geschwindigkeits- und Fahrerwarnsystems können Halter verschiedener Ford-Modelle fehlerhaft informiert werden. Zum Umfang des fälligen Softwareupdates gibt es mal wieder unterschiedliche Aussagen.
Fahrverbot für alle? Darauf deutet eine neue Rückrufmeldung des KBAs hin. Ursprünglich sollten eigentlich nur aus „Risikoländern“ importierte Opel Teil der Aktion „KU3“ sein.
Bei über 12.200 VW ID-Polo sowie Cupra Terramar und Raval könnte die Rückhaltewirkung des Beifahrergurts „stark eingeschränkt“ sein. Zum Audi Q3 existiert eine solche Meldung schon seit geraumer Zeit.
Auch die Partnerbetriebe der Tschechen müssen viele Befestigungsschrauben an Lenkgetrieben tauschen, nämlich insgesamt über 1,7 Millionen Stück. Und nicht nur das: auch das leidige Thema der Takata-Airbags steht wieder an.
Zwei Aktionen für den Qashqai betreffen weltweit einmal über 54.000 und einmal rund 16.000 Kompakt-SUVs. Beide Mängel sind nicht neu und waren schon Gegenstand früherer Maßnahmen.
In Deutschland sollen über 1.600 Gladiator- und Wrangler-Halter bis zur Überprüfung ihres Geländewagens nicht mehr in der Nähe von Gebäuden oder anderen Fahrzeugen parken. Weltweit sind es über 1,3 Millionen.
Stellantis ruft weltweit über 1,5 Millionen Fahrzeuge zurück. Grund ist eine möglicherweise unzureichende Verankerung der hinteren Sicherheitsgurtschlösser. Auf Deutschland entfallen rund 5.800 Einheiten.
Einige US-Modelle müssen jeweils in kleiner Stückzahl von den Partnerbetrieben betreut werden. Und: Die Partikelfilter-Rückrufserie wird mit B-Max, Eco Sport, Fiesta, Tourneo Connect und Transit Connect fortgesetzt.
Sicher sitzen ist bei einem Unfall wichtig. Im Kia EV5 ist das nicht immer gewährleistet. Die Schrauben an der hinteren Sitzreihe müssen bei über 23.000 Elektroautos überprüft und gegebenenfalls getauscht werden.
Eine sechsstellige Stückzahl an SUVs mit dem E-Power-Hybridantrieb benötigt ein Softwareupdate, um einen Leistungs- oder gar Antriebsverlust zu verhindern.
Vom 3er und 5er müssen nun auch die Teilzeit-Stromer für maximal zwei Stunden in die Werkstatt. Die Rückruf-Erweiterung ist allerdings deutlich kleiner als die im September 2025 gestartete erste Welle.
Ein Defekt im Batteriemanagementsystem kann nach Verlassen des Fahrzeugs zu Bränden führen. Kia holt weltweit rund 14.000 Einheiten des elektrischen Niro für ein Softwareupdate in die Vertragsbetriebe.
Zahlreiche Transporter und Pkw-Baureihen benötigen ein Softwareupdate, damit das kameragesteuerte System wieder fehlerfrei arbeitet. In Deutschland gilt das für mindestens 4.100 Einheiten.
Bei 40.000 Instern besteht bis zum Tausch eines Regelventils im Kühlmittelkreislauf erhöhte Brandgefahr. Zudem brauchen mehrere Modellreihen ein Softwareupdate für das Kombiinstrument.
Eine sechsstellige Stückzahl diverser Modellreihen mit Dreiliter-Selbstzünder benötigt eine neue Umlenkrolle im vorderen Nebenaggregatantrieb. Auch in Deutschland sind tausende Fahrzeuge betroffen.
Nicht die HV-Batterie erhöht diesmal die Gefahr eines thermischen Ereignisses bei einem Elektroauto, sondern ein eingefrorener und blockierter Kühlerlüfter.
Über 75.000 Citroën Jumper, Opel Movano, Peugeot Boxer und Fiat Ducato benötigen ein Softwareupdate, um die Fehlererkennung des betroffenen Moduls wieder in die Spur zu bringen. In Deutschland gilt das für etwa 12.000 Einheiten.
Über 100.000 Ford-Transit-Custom-Halter, davon 22.000 in Deutschland, müssen sich wegen erhöhter Brandgefahr, verminderter Rückhaltewirkung der Gurte oder möglichen Ausfällen des Totwinkelassistenten und der seitlichen Blinker auf Werkstattbesuche einstellen.
Der neue Elektro-Kleinbus PV5 startet seine Rückruf-Karriere gleich mit einem Doppelschlag, der in Summe hierzulande über 1.100 Einheiten betrifft. Es müssen Karosserie- und Fahrwerks-Bauteile geprüft werden.
Es steht ein größerer Rückruf für jüngere Land und Range Rover wegen eines möglicherweise nicht auslösenden Fahrerairbags an. Und die bislang bei uns in homöopathischen Dosen durchgeführten Takata-Rückrufe wachsen im Umfang.
Wieder geht es um ein mögliches Bersten der Gasgeneratorhülle in einem Takata-Airbag, doch das ist diesmal nicht auf das Treibmittel zurückzuführen. Rund 6.000 ältere Minivans müssen in die Vertragswerkstätten.
Das MG-SUV könnte mit überhöhten Stickoxid-Emissionen unterwegs sein. Daher erhalten nun weltweit über 110.000 ZS eine Neu-Kalibrierung der Motorsteuerung.
Eine Aktion für den Fiat Grande Panda soll den Piloten wieder freie Sicht verschaffen. Fahrer des Jeep Wrangler und Gladiator könnten mit erhöhten Emissionen unterwegs sein, ohne darüber informiert zu werden.
Der Vakuumschlauch der Bremskraftunterstützung kann reißen und damit die Verzögerungsleistung beeinträchtigen. In Deutschland müssen über 9.100 Einheiten in die Vertragsbetriebe.
Fahrzeuginsassen könnten von zahlreichen Peugeot-, Citroën-, DS- und Opel-Modellen bei laufendem Motor eingesperrt werden. Bei einigen Opel Astra und DS4 in der PHEV-Variante besteht zudem erhöhte Brandgefahr.
Ein bereits bekanntes Abnutzungsproblem im 1,2-Liter-Konzernbenziner löst nun mehrere Aktionen bei Opel, Peugeot und Citroën aus. Weltweit müssen in Summe über 680.000 Einheiten zu einem Softwareupdate oder für Reparaturarbeiten in die Vertragsbetriebe.
Auch in Deutschland haben Halter bereits einen Hinweis erhalten, dass "zu gegebener Zeit" ein weiterer Werkstattbesuch ansteht. Dort soll dann offenbar ein Software-Update installiert werden.
Den Hybrid-Varianten des Clio, Megane, Captur und Arkana droht ein Antriebsverlust. Hierzulande müssen daher rund 19.000 Einheiten für eine Stunde in die Vertragswerkstatt.
In Deutschland müssen knapp 5.000 Halter ihre C- und E-Klasse-Fahrzeuge sowie GLC und CLS für sieben Stunden in der Vertragswerkstatt abgeben, ansonsten droht ein Motorschaden.
Etwas über 1.400 Halter des Elektrofahrzeugs sollen hierzulande in einer Vertragswerkstatt erscheinen. Die Maßnahme wird nicht behördlich überwacht, weshalb der Hersteller auch nicht von einem Rückruf spricht.
Das KBA bemängelt Abweichungen von den Abgasvorschriften sowie eine falsche Angabe zu den Rädern in der CoC-Bescheinigung. In Summe sind über 20.000 Grandland-Einheiten betroffen.
In Deutschland müssen knapp 5.000 Halter ihre C- und E-Klasse-Fahrzeuge sowie GLC und CLS für sieben Stunden in der Vertragswerkstatt abgeben, ansonsten droht ein Motorschaden.
Mal wieder moniert das Kraftfahrt-Bundesamt eine „unzulässige Abschalteinrichtung“. Rund 26.600 Kompaktvans benötigen ein etwa einstündiges Softwareupdate.
Angesichts der vom KBA genannten Stückzahlen dürften bei uns nur Import-Modelle einen neuen Fahrer- oder Beifahrerairbag erhalten. Die Aktionen laufen in anderen Märkten schon viele Jahre.
Diverse Kunden berichten, dass nun auch nach 2017 gebaute Autos in die Vertragswerkstatt einbestellt werden. Das KBA hat seinen Warnhinweis bislang aber nur teilweise angepasst.
Ein Ausfall der Lenkkraftunterstützung ist bei weiteren 280.000 Einheiten möglich. Zudem gibt es Festigkeitsprobleme beim Panoramaglasdach bei über 162.000 Exemplaren des Mercedes CLC.
Knapp 9.600 Elektro-SUVs beantworten den Druck auf den Startknopf unter Umständen mit einer Fehlermeldung. Der On-Board-Charger benötigt daher ein Update.
Wie schon die Konzerngeschwister, bearbeiten die Vertragsbetriebe hierzulande nur Fahrzeuge, die aus Ländern mit heißem Klima importiert wurden. Ein Airbagtausch steht bei Citigo, Fabia, Rapid, Yeti, Octavia, Superb, Leon und Toledo an.
In Deutschland benötigen rund 72.000 Stellantis-Pkw und -Transporter ein Softwareupdate für das Motorsteuergerät, um eine Warnung vor einem Ausfall des Abgasnachbehandlungssystems sicherzustellen.
Fiat ruft Modelle aus der 500er-Baureihe sowie des Panda zurück. Bei einigen Fiat 500 droht schlimmstenfalls ein Verlust der Fahrzeugkontrolle. Im Panda könnten die Seitenairbags bei einem Unfall nicht auslösen.
Über 6.300 Citroën, DS, Peugeot und Opel benötigen hierzulande eine Aktualisierung des Motorsteuergeräts, um das Risiko einer Nichterfüllung der Emissionsvorschriften zu vermeiden.
Rund 1.700 im Oktober in die Werkstatt einbestellte SUV müssen noch einmal in den Vertragsbetrieb, damit ein eventuell notwendiger Abschleppvorgang nicht vorzeitig endet. Auch die Bremsanlage der C-Klasse sorgt für eine kleine Aktion.
Eine bereits bekannte Aktion im Rahmen des Takata-Debakels läuft bei den Spaniern in einer zweiten Welle. Neu ist dagegen ein Rückruf für rund 50.000 Fabias aus tschechischer Produktion.
Bei den Modelljahren 2020 bis 2023 des Sportwagens könnte die Warnmeldung des Bremsflüssigkeitssensors ins Leere laufen. Ein halbstündiges Softwareupdate steht weltweit für eine sechsstellige Stückzahl an.
Die Plug-in-Hybridvariante des Jeep Wrangler benötigt ein Softwareupdate, zu dem in Deutschland 2.250 Halter eingeladen werden. Zwei Unfälle sollen mit dem Problem in Zusammenhang stehen.
Um einem möglichen Ausfall des Bremskraftverstärkers vorzubeugen, müssen allein in Deutschland rund 66.000 Einheiten diverser Baureihen in die Vertragswerkstätten. Ab November soll dort ein Ventil geprüft werden.
Verschiedenen Mercedes-Baureihen droht entweder ein Verlust des Vortriebs oder eine „thermische Überbelastung“. In Summe geht es weltweit um über 110.000 Fahrzeuge mit Allradantrieb.
Wer erhöhte Geräuschentwicklung, Vibrationen und ein nicht in die Mittelstellung zurückkehrendes Lenkrad ignoriert, könnte mit einem Lenkungsverlust bestraft werden. Zwei Reparaturvarianten stehen zur Auswahl.
Etwa 63.000 Elektro-SUVs benötigen eine Aktualisierung des Batterie-Energie-Kontrollmoduls. Nur bei einem Teil der Fahrzeuge kann die Software „over the air“ aufgespielt werden.
Das elektrische Zusatzheizelement muss bei einigen Kia-Fahrzeugen überprüft und bei Bedarf getauscht werden. In Deutschland geht es um 19.000 Einheiten, fast ausschließlich vom Typ Sorento.
In Deutschland müssen 2.064 Einheiten bis zu zwei Tage in die Vertragswerkstatt, weil sich Teile aufgrund einer fehlerhaften Verbindung vom Fahrzeug lösen und auf die Straße fallen können.
Bei weltweit über 70.000 Fahrzeugen müssen die Vertragswerkstätten die Integralträger der Vorderachse überprüfen und bei Bedarf tauschen. Ansonsten kann die Lenkung beeinträchtigt sein.
Falsche Sicherheitsgurtschlösser am Rücksitz und ein mögliches Kühlflüssigkeitsleck führen hierzulande etwa 2.500 Halter des Elektro-SUV in die Vertragsbetriebe.
Etwa 45.000 Puma, Focus, Kuga, Mondeo, S-Max und Galaxy können unter Umständen keine Notrufe absetzen. In Deutschland müssen rund 8.800 Autos in die Vertragswerkstätten.
Von der PHEV-Variante des Toyota-SUVs benötigen etwa 20.000 Einheiten ein Softwareupdate – davon 1.570 in Deutschland. Die Aktion soll Ende des Monats starten.
Opel-, Peugeot-, Citroën- und DS-Vertragsbetriebe müssen bei über 90.000 Fahrzeugen den Korrosionsschutz der Batteriehalterung verbessern und den Träger an bestimmten Stellen anbohren, damit Staunässe besser ablaufen kann.
Nach längerer Abstellzeit könnte sich in rund 16.500 Exemplaren der C- und G-Klasse sowie im AMG GT der Katalysator langsamer als vorgesehen erwärmen. Das fällige Softwareupdate ist verpflichtend.
Etwa 2.900 Einheiten des Range Rover Sport müssen in deutsche Vertragswerkstätten. Den Behörden sind acht Schadensfälle an den betroffenen Fahrzeugen bekannt.
Zahlreiche Fahrzeuge von Opel, Peugeot, Citroën, DS, Jeep und Fiat stehen wieder auf der To-Do-Liste der Vertragspartner. Zwei Maßnahmen erfordern einen mechanischen Eingriff, bei einer genügt ein OTA-Update.
Vor knapp einem Jahr startete der Hersteller schon einmal eine Aktion. Nun erhalten weltweit über 284.000 Exemplare ein Softwareupdate, um zu verhindern, dass geparkte Transporter wegrollen können.
Eine mangelhafte Auslegung der Sicherung für das Innenraumgebläse kann im Dauerbetrieb zu einer Überhitzung führen. In Deutschland müssen über 70.000 Transporter für etwa eine Stunde in die Vertragswerkstatt.
Rund 4.300 Exemplaren des GV60 droht ein Vortriebsverlust. Die zweite Aktion ist nicht nur auf dieses Elektromodell beschränkt. Neben dem GV60 benötigen G80, GV70 und GV80 Schutzkappen für die Vordersitzgurtstraffer.
Mehrere Fahrzeuge der C-, E- und S-Klasse sowie der Reihen CLS und GLE brauchen ein Software-Update, sonst kann das Aggregat unter Umständen absterben. Hierzulande sind gut 7.000 Autos betroffen.
Eine unzureichend befestigte Sicherung könnte in einigen Kompakt-Baureihen bei einem Unfall nicht zur Verfügung stehen. Zudem könnte es bei den Hybrid-Varianten zu einem Vortriebsverlust kommen.
Ein Kommunikationsfehler zwischen Datenkommunikationsmodul und Kombiinstrument könnte zu verschiedenen Fehlern führen. Auch die Anzeige im japanischen Elektro-SUV „bZ4X“ könnte den Dienst verweigern.
Rund 20.000 Einheiten diverser Baureihen benötigen ein Update des Motorsteuergeräts, damit bei einem „Behördentest“ die richtigen Daten ausgelesen werden können.