Offenbar kann sich beim MG3 der Fahrersitz bei einem Frontalcrash aus der Arretierung lösen. Weltweit muss deswegen eine sechsstellige Stückzahl des Chinesen in die Servicebetriebe.
Beim neuen iX3 müssen die Kopfairbag-Befestigungen gecheckt werden. Ansonsten droht in mehreren Tausend E-SUVs erhöhte Verletzungsgefahr bei Unfällen. Bei einem zweiten, kleinen Rückruf geht es um Stromschlaggefahr.
Etwa 58.000 Einheiten benötigen ein stationäres Update des Telematik-Steuergeräts, nachdem eines „over the air“ im vergangenen Jahr offenbar nicht geklappt hat.
Rückrufe von E-Autos erhalten nach wie vor viel Aufmerksamkeit. Manche formulieren daraus ein Grundsatzurteil über die Sicherheit von Stromern. Wir haben das Thema in Relation zum gesamten Rückruf-Geschehen in Deutschland gesetzt.
Bei über 16.000 Einheiten des Mazda 6e müssen die Vertragsbetriebe zunächst klären, ob eine Anhängerkupplung verbaut ist. Falls ja, steht eine Aktualisierung des zuständigen Steuermoduls an, damit alle Lampen des Anhängers vorschriftsgemäß aktiviert werden.
Je nach Modell leuchten bei diversen Citroën, DS, Opel, Fiat und Peugeot keine Meldungen im Cockpit auf, wenn der Spurhalteassistent oder das Notbremssystem gestört sind.
Eine neues Dieselgate-Update steht für ältere VW Touareg und Porsche Cayenne an. Einen weiteren Abgas-Rückruf gibt es für über 14.000 Einheiten des VW Golf aus den Baujahren 2012 bis 2015.
Eine Aktion für diverse Kia-Modelle kümmert sich um die verzögerte Anzeige sicherheitsrelevanter Infos im Cockpit. Außerdem: Ein bekanntes Problem mit dem Energiespeicher in Hyundai-Stromern ist nun auch für den Ioniq aktenkundig.
Rund 77.000 E-Transportern droht fehlender Vortrieb und ein Wegrollen in der Parkstufe. Und für über 16.600 Transit (Custom) übernimmt der Hersteller eine Steuernachzahlung, die wegen zu niedriger Emissionsangaben fällig wird.
Über 200.000 „4-Matic“-Fahrzeuge müssen jeweils für bis zu fünf Stunden in die Vertragswerkstatt, um die Kardanwelle zu überprüfen und bei Bedarf auszutauschen.
Je eine vierstellige Anzahl von Pumas und Broncos leiden an Antriebsverlust oder einem fehlenden Bild der Rückfahrkamera. Bei einem kleinen Rückruf für ältere Ford Focus hat das KBA wohl die Chronologie der Ereignisse vertauscht.
Pkw und Kastenwagen von Peugeot, Citroën, DS, Opel und Fiat benötigen entweder einen neuen Wasserpumpensatz oder eine Überprüfung der Fixierung des Stickoxid-Sensors. In Deutschland sind in Summe 7.800 Fahrzeuge betroffen.
Fast 100.000 (Q8) E-Trons müssen zur Kontrolle in die Partnerwerkstätten. Schlimmstenfalls kann das Auto nur mit dem Parkbremsknopf auf der Mittelkonsole zum Stehen gebracht werden.
In diversen Transportermodellen von Fiat, Opel, Peugeot und Citroën ist das ISA-System auf Pkw- statt auf Nfz-Höchstgeschwindigkeiten programmiert. Über 230.000 Einheiten benötigen daher weltweit ein Softwareupdate.
Wie schon beim I20 kann auch beim Kleinwagen der Koreaner das Laufrad der Kraftstoffpumpe aufquellen und für einen zu niedrigen Kraftstoffdruck sorgen. Hierzulande müssen daher über 22.000 Einheiten zur Reparatur.
MHEV-Modelle der Marken Alfa, Citroën, DS, Fiat, Lancia, Opel und Peugeot benötigen eine Kontrolle und Modifikation am 48V-Riemenstartergenerator, sowie bei Bedarf ein neues Benzinpartikelfilterrohr.
Wegen eines möglichen Defekts der Kupplungsdruckplatte müssen weltweit über 4.200 Hochdachkombis repariert werden. Die baugleichen Geschwister von Renault und Nissan dürften demnächst folgen.
Bei über 29.000 Elektro-SUVs kann ein interner Zellfehler im Hochvoltbatteriepaket weiterhin zu Kurzschluss und Brand führen. Eine finale Lösung des Problems gibt es noch nicht.
Nach dem E-Transit folgen nun auch die Geschwister mit herkömmlichem Antrieb, inklusive den Custom-Modellen. Weltweit benötigen zusätzlich fast 600.000 Einheiten mindestens einen Entlüftungsschlauch für den 12-Volt-Energiespeicher.
Eine fehlerhafte Batterieüberwachung im Kompakt-SUV erkennt eine thermische Instabilität womöglich zu spät. In Deutschland benötigen über 13.000 Fahrzeuge ein Update.
In Deutschland ist eine Kontrolle der Modelle Citroën Jumper, Fiat Ducato, Opel Movano und Peugeot Boxer erforderlich. Bei Bedarf erfolgt ein Tausch der Kraftstoffrücklaufleitung.
Beim 5er und 7er könnte eine Leitung im Cockpit bei Servicearbeiten beschädigt worden sein. Weltweit müssen diesmal über 337.000 Einheiten in die Vertragswerkstätten.
Nachdem letztes Jahr ein Softwareupdate angekündigt wurde, steht nun ein Tausch des Hochvoltspeichers an. Bis dahin gilt eine Ladebegrenzung und eine Aufforderung, nur im Freien zu parken. Eine ähnliche aktuelle Aktion bei Volvo gilt nicht für Deutschland.
Eine schon länger bekannte „Stop-Drive“-Aktion gilt laut dem Kraftfahrt-Bundesamt hierzulande für mindestens 9.000 Einheiten. Ein neues Online-Registrierungsformular soll bei der Koordination des Airbagtauschs helfen.
Bei verschiedenen Modellreihen von Citroën, DS, Fiat, Opel, Peugeot und auch Toyota kann Kraftstoff aus dem Dieselrail austreten. Bislang bestätigt sind über 3.000 betroffene Fahrzeuge in Deutschland.
Eine neue Maßnahme wegen eines verzerrten oder fehlenden Bildes im Display gilt hierzulande für rund 43.000 ältere Exemplare des Ford Edge, Mustang, Transit Connect und Tourneo Connect.
Ein bereits bekanntes Abnutzungsproblem im 1,2-Liter-Konzernbenziner löst nun mehrere Aktionen bei Opel, Peugeot und Citroën aus. Weltweit müssen in Summe über 680.000 Einheiten zu einem Softwareupdate oder für Reparaturarbeiten in die Vertragsbetriebe.
Auch in Deutschland haben Halter bereits einen Hinweis erhalten, dass "zu gegebener Zeit" ein weiterer Werkstattbesuch ansteht. Dort soll dann offenbar ein Software-Update installiert werden.
Den Hybrid-Varianten des Clio, Megane, Captur und Arkana droht ein Antriebsverlust. Hierzulande müssen daher rund 19.000 Einheiten für eine Stunde in die Vertragswerkstatt.
In Deutschland müssen knapp 5.000 Halter ihre C- und E-Klasse-Fahrzeuge sowie GLC und CLS für sieben Stunden in der Vertragswerkstatt abgeben, ansonsten droht ein Motorschaden.
Etwas über 1.400 Halter des Elektrofahrzeugs sollen hierzulande in einer Vertragswerkstatt erscheinen. Die Maßnahme wird nicht behördlich überwacht, weshalb der Hersteller auch nicht von einem Rückruf spricht.
Das KBA bemängelt Abweichungen von den Abgasvorschriften sowie eine falsche Angabe zu den Rädern in der CoC-Bescheinigung. In Summe sind über 20.000 Grandland-Einheiten betroffen.
In Deutschland müssen knapp 5.000 Halter ihre C- und E-Klasse-Fahrzeuge sowie GLC und CLS für sieben Stunden in der Vertragswerkstatt abgeben, ansonsten droht ein Motorschaden.
Mal wieder moniert das Kraftfahrt-Bundesamt eine „unzulässige Abschalteinrichtung“. Rund 26.600 Kompaktvans benötigen ein etwa einstündiges Softwareupdate.
Angesichts der vom KBA genannten Stückzahlen dürften bei uns nur Import-Modelle einen neuen Fahrer- oder Beifahrerairbag erhalten. Die Aktionen laufen in anderen Märkten schon viele Jahre.
Diverse Kunden berichten, dass nun auch nach 2017 gebaute Autos in die Vertragswerkstatt einbestellt werden. Das KBA hat seinen Warnhinweis bislang aber nur teilweise angepasst.
Ein Ausfall der Lenkkraftunterstützung ist bei weiteren 280.000 Einheiten möglich. Zudem gibt es Festigkeitsprobleme beim Panoramaglasdach bei über 162.000 Exemplaren des Mercedes CLC.
Knapp 9.600 Elektro-SUVs beantworten den Druck auf den Startknopf unter Umständen mit einer Fehlermeldung. Der On-Board-Charger benötigt daher ein Update.
Wie schon die Konzerngeschwister, bearbeiten die Vertragsbetriebe hierzulande nur Fahrzeuge, die aus Ländern mit heißem Klima importiert wurden. Ein Airbagtausch steht bei Citigo, Fabia, Rapid, Yeti, Octavia, Superb, Leon und Toledo an.
In Deutschland benötigen rund 72.000 Stellantis-Pkw und -Transporter ein Softwareupdate für das Motorsteuergerät, um eine Warnung vor einem Ausfall des Abgasnachbehandlungssystems sicherzustellen.
Fiat ruft Modelle aus der 500er-Baureihe sowie des Panda zurück. Bei einigen Fiat 500 droht schlimmstenfalls ein Verlust der Fahrzeugkontrolle. Im Panda könnten die Seitenairbags bei einem Unfall nicht auslösen.
Über 6.300 Citroën, DS, Peugeot und Opel benötigen hierzulande eine Aktualisierung des Motorsteuergeräts, um das Risiko einer Nichterfüllung der Emissionsvorschriften zu vermeiden.
Rund 1.700 im Oktober in die Werkstatt einbestellte SUV müssen noch einmal in den Vertragsbetrieb, damit ein eventuell notwendiger Abschleppvorgang nicht vorzeitig endet. Auch die Bremsanlage der C-Klasse sorgt für eine kleine Aktion.
Eine bereits bekannte Aktion im Rahmen des Takata-Debakels läuft bei den Spaniern in einer zweiten Welle. Neu ist dagegen ein Rückruf für rund 50.000 Fabias aus tschechischer Produktion.
Bei den Modelljahren 2020 bis 2023 des Sportwagens könnte die Warnmeldung des Bremsflüssigkeitssensors ins Leere laufen. Ein halbstündiges Softwareupdate steht weltweit für eine sechsstellige Stückzahl an.
Die Plug-in-Hybridvariante des Jeep Wrangler benötigt ein Softwareupdate, zu dem in Deutschland 2.250 Halter eingeladen werden. Zwei Unfälle sollen mit dem Problem in Zusammenhang stehen.
Um einem möglichen Ausfall des Bremskraftverstärkers vorzubeugen, müssen allein in Deutschland rund 66.000 Einheiten diverser Baureihen in die Vertragswerkstätten. Ab November soll dort ein Ventil geprüft werden.
Verschiedenen Mercedes-Baureihen droht entweder ein Verlust des Vortriebs oder eine „thermische Überbelastung“. In Summe geht es weltweit um über 110.000 Fahrzeuge mit Allradantrieb.
Wer erhöhte Geräuschentwicklung, Vibrationen und ein nicht in die Mittelstellung zurückkehrendes Lenkrad ignoriert, könnte mit einem Lenkungsverlust bestraft werden. Zwei Reparaturvarianten stehen zur Auswahl.
Etwa 63.000 Elektro-SUVs benötigen eine Aktualisierung des Batterie-Energie-Kontrollmoduls. Nur bei einem Teil der Fahrzeuge kann die Software „over the air“ aufgespielt werden.
Das elektrische Zusatzheizelement muss bei einigen Kia-Fahrzeugen überprüft und bei Bedarf getauscht werden. In Deutschland geht es um 19.000 Einheiten, fast ausschließlich vom Typ Sorento.
In Deutschland müssen 2.064 Einheiten bis zu zwei Tage in die Vertragswerkstatt, weil sich Teile aufgrund einer fehlerhaften Verbindung vom Fahrzeug lösen und auf die Straße fallen können.
Bei weltweit über 70.000 Fahrzeugen müssen die Vertragswerkstätten die Integralträger der Vorderachse überprüfen und bei Bedarf tauschen. Ansonsten kann die Lenkung beeinträchtigt sein.
Falsche Sicherheitsgurtschlösser am Rücksitz und ein mögliches Kühlflüssigkeitsleck führen hierzulande etwa 2.500 Halter des Elektro-SUV in die Vertragsbetriebe.
Etwa 45.000 Puma, Focus, Kuga, Mondeo, S-Max und Galaxy können unter Umständen keine Notrufe absetzen. In Deutschland müssen rund 8.800 Autos in die Vertragswerkstätten.
Von der PHEV-Variante des Toyota-SUVs benötigen etwa 20.000 Einheiten ein Softwareupdate – davon 1.570 in Deutschland. Die Aktion soll Ende des Monats starten.
Opel-, Peugeot-, Citroën- und DS-Vertragsbetriebe müssen bei über 90.000 Fahrzeugen den Korrosionsschutz der Batteriehalterung verbessern und den Träger an bestimmten Stellen anbohren, damit Staunässe besser ablaufen kann.
Nach längerer Abstellzeit könnte sich in rund 16.500 Exemplaren der C- und G-Klasse sowie im AMG GT der Katalysator langsamer als vorgesehen erwärmen. Das fällige Softwareupdate ist verpflichtend.
Etwa 2.900 Einheiten des Range Rover Sport müssen in deutsche Vertragswerkstätten. Den Behörden sind acht Schadensfälle an den betroffenen Fahrzeugen bekannt.
Zahlreiche Fahrzeuge von Opel, Peugeot, Citroën, DS, Jeep und Fiat stehen wieder auf der To-Do-Liste der Vertragspartner. Zwei Maßnahmen erfordern einen mechanischen Eingriff, bei einer genügt ein OTA-Update.
Vor knapp einem Jahr startete der Hersteller schon einmal eine Aktion. Nun erhalten weltweit über 284.000 Exemplare ein Softwareupdate, um zu verhindern, dass geparkte Transporter wegrollen können.
Eine mangelhafte Auslegung der Sicherung für das Innenraumgebläse kann im Dauerbetrieb zu einer Überhitzung führen. In Deutschland müssen über 70.000 Transporter für etwa eine Stunde in die Vertragswerkstatt.
Rund 4.300 Exemplaren des GV60 droht ein Vortriebsverlust. Die zweite Aktion ist nicht nur auf dieses Elektromodell beschränkt. Neben dem GV60 benötigen G80, GV70 und GV80 Schutzkappen für die Vordersitzgurtstraffer.
Mehrere Fahrzeuge der C-, E- und S-Klasse sowie der Reihen CLS und GLE brauchen ein Software-Update, sonst kann das Aggregat unter Umständen absterben. Hierzulande sind gut 7.000 Autos betroffen.
Eine unzureichend befestigte Sicherung könnte in einigen Kompakt-Baureihen bei einem Unfall nicht zur Verfügung stehen. Zudem könnte es bei den Hybrid-Varianten zu einem Vortriebsverlust kommen.
Ein Kommunikationsfehler zwischen Datenkommunikationsmodul und Kombiinstrument könnte zu verschiedenen Fehlern führen. Auch die Anzeige im japanischen Elektro-SUV „bZ4X“ könnte den Dienst verweigern.
Rund 20.000 Einheiten diverser Baureihen benötigen ein Update des Motorsteuergeräts, damit bei einem „Behördentest“ die richtigen Daten ausgelesen werden können.